Apple hat bevorstehende Anpassungen der Entwicklererlöse, Steuererhebungen und App-Preise im gesamten globalen App Store-Ökosystem angekündigt, die mehrere internationale Storefronts betreffen. Die Plattform, die derzeit Unterstützung für 43 verschiedene Währungen in 175 Stores weltweit bietet, passt ihre finanziellen Parameter regelmäßig an, um sich ändernde regionale Steuergesetze und Wechselkursschwankungen abzubilden.
Entwicklererlöse und regionale Steuerimplementierungen
Mit Wirkung zum 27. August wurden die Entwicklereinnahmen aus berechtigten App-Käufen und In-App-Käufen in bestimmten Gebieten direkten strukturellen Änderungen unterzogen:
- Marokko: Einführung einer neuen Mehrwertsteuer (MwSt.) von 20 %.
- Republik Kongo: Einführung einer Mehrwertsteuer (MwSt.) von 18 %.
- Tansania: Erhebungssatz für die Steuer auf digitale Dienstleistungen (DST) von 2 % auf 3 % erhöht.
Parallel zu diesen Änderungen wird Exhibit B der Paid Applications Agreement formal überarbeitet, um widerzuspiegeln, dass Apple anfallende Steuern im Namen von Entwicklern, die in Marokko und der Republik Kongo tätig sind, direkt einzieht und abführt. Übersetzungen dieser aktualisierten rechtlichen Vereinbarung werden innerhalb eines Monats über die offizielle Apple Developer-Website zugänglich gemacht.
Kommende Preisaktualisierungen im Store
Ab dem 14. September treten strukturelle Preisanpassungen für Standard-Apps und In-App-Käufe in Israel, Indonesien, Marokko und der Republik Kongo in Kraft. Diese Überarbeitungen gelten automatisch, es sei denn, Entwickler haben eine dieser spezifischen Regionen ausdrücklich als primäre Basis-Storefront für ihre digitalen Güter festgelegt.
Für Entwickler, die Israel, Indonesien, Marokko oder die Republik Kongo als ihre designierte Basis-Storefront ausgewählt haben, bleiben die lokalen Preise unverändert. Die Preise in allen anderen internationalen Stores werden jedoch dynamisch angepasst, um die Preisgleichheit relativ zum gewählten Basiswert zu wahren.
Apple hat spezifische Ausnahmen bezüglich dieser kommenden Preisänderungen im September bestätigt:
- Automatisch verlängerbare Abonnements sind von diesen Preisänderungen in allen Regionen vollständig ausgenommen.
- Stores, in denen Entwickler sich dafür entschieden haben, die Preisgestaltung manuell zu verwalten, anstatt sich auf automatisierte Ausgleichssysteme zu verlassen, bleiben unberührt.
Verwaltungs- und Verfügbarkeitstools
Entwickler können detaillierte Zeitpläne und regionale Rollout-Zeiten direkt über App Store Connect einsehen, wo der Abschnitt „Preise und Verfügbarkeit“ aktualisiert wurde, um anstehende Änderungen anzuzeigen. Apple bietet Entwicklern weiterhin vollständige administrative Autonomie, sodass sie die Preisgestaltung ihrer Software, In-App-Käufe und wiederkehrenden Abonnementstufen jederzeit manuell anpassen können.
Quelle: Originalartikel





