Die Regierung der Vereinigten Staaten treibt ein großes Beschaffungsprogramm voran, um Tausende von Elektroschock-Handschuhen für den Einsatz bei Personal der Einwanderungs- und Zollbehörde ICE zu erwerben. Diese bevorstehende Anschaffung hat umgehend heftigen Widerstand und dringende Warnungen von Bürgerrechtsorganisationen sowie demokratischen Kongressabgeordneten hervorgerufen. Sie argumentieren, dass Bundesbeamte für Einwanderungsdurchsetzung grundsätzlich nicht dafür geeignet seien, derartige spezialisierte und risikoreiche elektronische Kontrollgeräte auf verantwortungsvolle Weise zu handhaben.
Die Kontroverse um die Einführung der neuen Ausrüstung ist eng mit dem verschärften Durchsetzungsklima verknüpft, das unter der Einwanderungspolitik geschaffen wurde. Infolge dieser aggressiven operativen Anweisungen haben mehrere Personen bei risikoreichen ICE-Razzien an verschiedenen Orten in den Vereinigten Staaten ihr Leben verloren. Kritiker werten diese Todesfälle als entscheidenden Indikator für eine systemische operative Volatilität und äußern große Bedenken, dass die Ausstattung von Agenten mit Elektroschocktechnologie das Risiko tödlicher Ausgänge bei Routineeinsätzen gefährlich erhöhen wird.





